Autorin sein - ein Teil meiner Lebensvision

In meiner Wirklichkeit sind alle Dinge miteinander verbunden, sodass es keine Überraschung ist, wenn ich sage: Alles, was ich tue, befruchtet sich gegenseitig.

Ein guter Heiler ist ein Geschichtenerzähler. Menschen haben von jeher ihr Wissen durch Geschichten vermittelt:

Erkenntnisse und Weisheit in Form von Geschichten zu transportieren, ist so alt wie die Menschheit selbst.

Und dann gibt es da noch die Fantasie, die sich ungebeten dazwischendrängt und nicht ignoriert werden kann. Wenn ich eine einfache Form habe, solche Erkenntnisse zu formulieren, dann tue ich das. Ansonsten kann daraus eine Kurzgeschichte, ein Gedicht, eine Fabel oder gar ein Roman werden. 

Manchmal geht es nicht anders, als eine ganze Geschichte zu erzählen, um einen wesentlichen Unterschied herauszuarbeiten, der sonst einfach nicht deutlich werden will.

Figuren zu erfinden fällt mir leicht, denn sie stellen sich mir vor und ich entscheide, ob ihre Intensität für mich interessant genug ist, um sie zu verfolgen. Oft laufen sie im Hintergrund meiner Realität mit und kommentieren das, was passiert, in der ihnen eigenen Art. Und dann kommt der Teil, wenn die Figur überzeugend sein muss oder glaubhaft und nachvollziehbar. Dort beginnt die eigentliche Arbeit.

Seit meiner Teenagerzeit schreibe ich und hebe meine Texte auf, zumindest die, die mir gefallen. Davor habe ich meine Geschichten nur erzählt. Meine damalige Vision war: Wenn ich mal alt bin, also ungefähr über 40, bin ich Buchautorin. Ich sah mich mit der alten Olympiaschreibmaschine meines Großvaters an einem See sitzen und tippen. Die Löcher beim O und das hochgerutschte H würde ich in Kauf nehmen, obwohl sie mich beide ärgerten.

Auf keinen Fall wollte ich von meiner Kreativität leben müssen, weil ich fürchtete, dem Druck nicht gewachsen zu sein.

Mit Anfang 40 wurde ich gebeten, ein Fachbuch zu schreiben. Schreiben on popular demand war niemals Bestandteil meines Plans gewesen. Doch ich dachte: Nimm die Chance und schau, was passiert, und so nahm ich die Herausforderung an. 

Das entspricht meiner Vorstellung davon, dass das Leben stets bemüht ist, meine Wünsche zu erfüllen. Vielleicht nicht immer so, wie ich es mir vorstelle, doch wenn ich gut aufpasse, dann kann ich nichts versäumen. Es blieb nicht bei diesem Fachbuch und ich begann selbstverständlicher zu veröffentlichen.

Mit den Jahren habe ich verstanden, dass es sich für mich nicht lohnt, meine Kreativität auf ein Wenn dann mal Zeit dafür ist zu verschieben.

Ich habe verstanden, dass Schreiben schlicht und einfach Teil meiner Identität ist. So habe ich seit Jahrzehnten Bücher, in die ich meine Gedanken und Ideen schreibe, jeden Tag ein paar Zeilen oder auch mehr. Schließlich erschien 2018 mein erster Roman.

Meine Figuren sind in der Regel frei erfunden, eben Fiktion. Und doch kann jedes Ereignis zu einer Inspiration werden, ohne zu einer Nacherzählung zu mutieren.

Ich lade ein, meinen Figuren in meinem Blog und über meinen Newsletter beim Wachsen zuzuschauen und daran teilzuhaben.


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Ich habe seit Jahrzehnten Bücher, in die ich meine Gedanken und Ideen schreibe, jeden Tag ein paar Zeilen oder auch mehr. Ich möchte die Prozesse und die daraus entstehenden Geschichten mit dir teilen.

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